
Musica
Alte Musik – Werkstattkonzert
Konservatorium · Winterthur

Musica
Robert Schumann, Klavierkonzert a-Moll op. 54, Felix Mendelssohn Bartholdy, Violinkonzert e-Moll op. 64, Antonín Dvorák, Cellokonzert h-Moll op. 104 Das moderne Instrumentalkonzert, wie es dann das gesamte 19. und 20. Jahrhundert geprägt hat, ist (trotz einer Vorgeschichte im Barockzeitalter) eindeutig eine Erfindung der «Klassik» (Mozart, Beethoven). Hand in Hand damit ging die Entwicklung der Institutionen, die das Konzertleben (wie wir es bis heute kennen) zu tragen in der Lage sind. Spätere Komponisten-Generationen haben daran angeknüpft, aber nur wenigen ist es gelungen, mit der «klassischen» Vorgabe auf Augenhöhe zu bleiben. Am überzeugendsten gelang dies dort, wo das bewährte Konzept im Sinne der neu aufkommenden Romantik umgeformt und damit neu gedeutet wurde. Exemplarisch soll dies an drei berühmten Konzerten des 19. Jahrhunderts für verschiedene Solo-Instrumente (Klavier, Violine, Violoncello) demonstriert werden.
Hans-Joachim Hinrichsen, Dr., Prof. em., Universität Zürich