
Musik
Tranquilla Trampeltreu
Hochschule Luzern – Musik · Kriens

Musik
Wassermusiken auf historischen Instrumenten von Mittelalter bis Moderne
Im Rahmen des Musikfestivals Szenenwechsel der Hochschule Luzern – Musik Acqua – Wasser – Eau: Die Quelle des Lebens kann sanft, stürmisch, gefährlich oder beruhigend sein. Wasser kann fehlen oder als große Flut bedrohlich werden. Das Programm „Ebb‘ und Fluth“ zeigt, wie das Element Wasser in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen Komponisten und Komponistinnen über Jahrhunderte hinweg zu faszinierenden Werken inspiriert hat, sei es naturalistisch oder allegorisch: Die drei Quellen in der gleichnamigen Estampie aus dem 14. Jahrhundert; die Tränen der Melancholie in der englischen Renaissancemusik; der Einklang mit der Natur in Franz Schuberts Liedern; die facettenreiche Vertonung der unterschiedlichsten Charaktere in Karlheinz Stockhausens Tierkreis oder in spannenden Klangimprovisationen mit dem nassen Element. Abschliessend erklingt Georg Philipp Telemanns Ouvertürensuite „Hamburger Ebb‘ und Fluth“, die er 1723 als Festmusik zum 100. Geburtstag der Hamburgischen Admiralität komponierte. Meeresgottheiten der Antike haben ihren Auftritt an der Elbmündung und beleuchten gleichzeitig die Gezeiten des Hamburger Hafenlebens. Telemann schafft tonmalerisch ein humorvolles Wechselspiel zwischen Sturm und Flaute, zwischen Ebbe und Flut.
Programm:
Anonym (14. Jh.) Istanpitta Tre Fontane
William Byrd (1545–1623) All as a Sea
John Dowland (1563–1626) Flow, my tears Clear or Cloudy
Wasser – Improvisationen
Karlheinz Stockhausen (1928–2007) aus dem Tierkreis (1974/75) Krebs, Skorpion, Fische
Franz Schubert (1797–1828) Am Meer (H. Heine) aus Schwanengesang D 957 Der Schiffer (J. Mayrhofer) D 536
Georg Philipp Telemann (1681 – 1767) Ouvertürensuite in C-Dur „Hamburger Ebb‘ und Fluth“ TWV 55:C3 Ouverture Sarabande „Die schlafende Thetis“. Doucement Bourrée I & II „Die erwachende Thetis“ Loure „Der verliebte Neptunus“ Gavotte „Die spielenden Najaden“ Harlequinade „Die scherzenden Tritonen“ Der stürmische Aeolus Menuet I&II „Der angenehme Zephir“ Gigue „Ebbe und Fluth“ Canarie „Die lustigen Bots Leute“
Mitwirkende:
Studierende Tabea Sterchi, Sopran Rebecca Beringer, Mezzosopran Simon Keel, Bass-Bariton Lilian Keel, Mathilde Jacquier, Traversflöte Elena Emanuele, Juana Fernandez, Pauline Hürlimann, Laurie Krier, Fiona Rölli, Mathilde Sapin, Blockflöte Rubén Gómez, Karin Schweizer, Masato Yasumura, Barockoboe Evgeny Vang, Barockfagott Alice Fassone, Andreas Lakner, Yuliia Roshko, Jana Traut, Barockvioline Julianna Odubaio, Anne Sophie van Riel (als Gast), Barockviola Erik Dolci, Melina Wegner, Barockcello Daniel Baker, Orgel & Cembalo Josef Huber, Hammerklavier Fábio Santos, Perkussion
Dozierende (Mitwirkung & Einstudierung) Éva Borhi, Barockvioline & Barockviola Kerstin Fahr, Blockflöte (Mitwirkung Barockvioline) Claire Garde, Traversflöte Freddie James, Orgel & Cembalo Kerstin Kramp, Barockoboe Jakob Pilgram, Tenor Daniel Rosin, Barockcello Bettina Seeliger, Cembalo & Generalbass Thomas Triesschijn, Fachdidaktik Blockflöte Yasuyo Yano, Hammerklavier
Schülerinnen und Schüler der Blockflötenklassen der Musikschule Luzern unter der Leitung von Alessandra Riudalbas und Thomas Triesschijn
Konzept & Idee Kerstin Fahr
University
Arsenalstrasse 28a, 6010 Kriens, 6010 Kriens
Die Hochschule Luzern – Musik ist ein kreatives Kompetenzzentrum für musikalische Bildung und ein Hotspot im lebendigen Umfeld der Musikstadt Luzern. Sie bietet ein breites Spektrum an musikalischen Aus- und Weiterbildungen, Forschungsprojekten sowie öffentlichen Konzerten und Veranstaltungen in verschiedenen eigenen Spielstätten, darunter ein Konzertsaal und der Club «Knox».