
Music
Die Klangwelt der Violas d'amore und Oboe d'amore Die Instrumente der d’amore-Familie zeichnen sich durch ihre warme, ausdrucksstarke Klangfarbe aus. Insbesondere die Viola d’amore und die Oboe d’amore stehen exemplarisch für diese Ästhetik, deren Bezeichnung auf den im Vergleich zu verwandten Instrumenten „lieblichen“ Ton verweist. Im Zentrum des Programms steht das Zusammenspiel von zwei Violas d’amore und einer Oboe d’amore in wechselnden kammermusikalischen Formationen. Werke bekannter sowie seltener gespielter Komponisten entfalten ein breites Spektrum an Ausdrucksformen – von sanfter Melancholie über kunstvolle kontrapunktische Strukturen bis hin zum eleganten Stil des Spätbarocks. Grenzklang steht seit Jahren für sorgfältig kuratierte Programme mit besonderen Besetzungen und ausgewählten Konzertorten. Die langjährige musikalische Zusammenarbeit der Beteiligten ist geprägt von gegenseitigem Vertrauen, einem feinen Gespür für individuelle Stärken und einer gemeinsamen künstlerischen Vision, die über das Zusammenspiel einzelner Stimmen hinausgeht. Grenzklang Barockensemble: Annette Kappeler – Viola d’amore Mojca Gal – Viola d’amore Sabina Weyermann – Oboe d’amore, Blockflöte Dominique Tinguely – Blockflöte, Fagott Dina Kehl – Viola da Gamba Rainer Walker – Cembalo Niels Pfeffer - Laute Johann Sebastian Bach (1685–1750) Sinfonia aus der Kantate BWV 152 „Tritt auf die Glaubensbahn“ (Weimar, 1714) Heinrich Ignaz Franz Biber (1644–1704) Harmonia artificioso-ariosa, Suite VII in c-moll für zwei Violas d’amore und Basso continuo (veröffentlicht 1712, Nürnberg) Georg Böhm (1661–1733) Trio in G-Dur für Viola d’amore, Oboe d’amore und Fagott (Manuskript, Zuschreibung unsicher, evtl. aus dem Umfeld Böhm) Johann Schuchbauer (ca. 1710–nach 1758) Trio für zwei Violas d’amore und Basso continuo (Erhalten in Manuskriptform, möglicherweise am Hofe zu Mannheim oder Salzburg entstanden) Johann Joachim Quantz (1697–1773) Trio in a-Moll für Oboe d’amore, Flauto traverso und Basso continuo SLUB Dresden, Mus. 2470-Q-39 Johann Gottlieb Janitsch (1708–1763) Quartett in e-moll für Oboe d’amore, zwei Violen und Basso continuo, op. 5B (Berliner Singakademie, ca. 1750) Die Plätze sind nicht nummeriert. Freie Platzwahl. Abendkasse ab 16.00 geöffnet.
Der Verein Grenzklang ist ein Schweizer Veranstalter, der sich der Organisation von klassischen Konzerten mit Musik aus alter und neuer Zeit widmet. Das Programm umfasst Werke aus Barock, früher Klassik sowie neu komponierte Stücke. Der Verein verfügt über eigene Ensembles wie das Grenzklang-Duo, das Grenzklang-Ensemble und das Grenzklang-Barockorchester und arbeitet regelmässig mit Chören zusammen. Die Konzerte finden oft in historischen Bauten in der Schweiz statt, insbesondere in der Region Oberaargau.
Place Of Worship
Kloster 1, 4915 St. Urban, 4915 St. Urban
Das ehemalige Kloster St. Urban ist ein herausragendes Zeugnis zisterziensischer Baukunst und ein Kulturdenkmal der Schweiz. Es dient als Eventlocation für vielfältige Anlässe und bietet ein breites kulturelles Angebot, darunter Konzerte, Lesungen und Ausstellungen.